Neues aus der Europäischen Union

Im Rahmen aktueller und regelmäßiger Untersuchungen in den verschiedenartigsten Sektoren des Gesundheitswesen hat die EU auch die umfangreichen Pflege- und Dienstleistungsberufe analysiert. Deutschland gehört immerhin zu den Ländern mit einen sehr hohen Ausbildungs- und Ausübungsstandart innerhalb der Pflegeberufe und sogenannten

medizinischen Assistenzberufen, zu welchen auch die Fußpflege, Medizinische Fußpflege bzw. die Podologie zählt.

Angesichts der immer alter werdenden Bevölkerung und gleichzeitigem Anstieg der Versorgungsbedürftigkeit, gibt es in Deutschland immer noch zu große Versorgungslücken und somit einen erheblichen Notstand in manchen Bereichen

des Gesundheitswesens - und dies, obwohl heute jeder neunte Beschäftigte bereits im Gesundheitswesen beschäftigt ist.

In Deutschland leben zur Zeit über 82 Millionen Einwohner in ca. 40 Millionen Haushalten. Diese müßen durch ca.

45 Tausend registrierte Fußpfleger betreut und versorgt werden. Dies entspricht einer durchschnittlichen Versorgung von ca. 1.800 Menschen pro Fußpfleger, welcher aber rein rechnerisch und realistisch nicht mehr als 250 Menschen betreuen kann. Selbst in Praxen mit max. drei Angestellten kann dieses Pensum nicht erfüllt werden, geschweige in ländlichen Gebieten oder Stadtrand.

Die meisten Fußpflege- oder Podologiepraxen als auch die Mobile Fußpflegeist restlos überfordert und kann der Nachfrage, gar der Aufnahme neuer Patienten kaum gerecht werden.

Deshalb der Aufruf der EU an Deutschland, die Versorgungslücken in allen Bereichen der Pflege zu erkennen und

schnellstens und dringend Abhilfe zu schaffen, so, daß auch in den kommenden Jahren und für zukünftige Generationen ein sicheres Gesundheitssystem gewährleistet wird.

Fazit dieser Feststellung: Deutschland braucht dringend mehr Fußpfleger !